Video: 200 Tonnen pro Stunde überladen

Das Lohnunternehmen Bröcker setzt seit zwei Jahren eine Palandt Bunkermaus zum Überladen von Mais ein. Wo die Vorteile dieser Technik liegen und warum das Lohnunternehmen in der ersten Saison „Lehrgeld“ zahlen musste, hat die Redaktion bei einem Vorort-Termin erfahren.

Den Ausschlag für die Investition in die Überlademaus gab vor zwei Jahren ein Biogas-Kunde. „Wenn es nach uns gegangen wäre, hätten wir gerne auf die Überladung verzichtet", blickt Andreas Heike zurück und ergänzt: „Man muss sich aber auch in die Lage der Anlagenbetreiber versetzen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung hinsichtlich der Biogasproduktion mit NaWaRos ist in den letzten Jahren extrem gesunken und der Maistransport mit Traktor-Silotrailer-Gespannen vom Feld zur Anlage ist einer der Knackpunkte dabei gewesen. Dadurch, dass nun Lkw diese Aufgabe übernehmen, sind die Beschwerden deutlich zurückgegangen. Lkw sind in der Bevölkerung akzeptiert. Das 50 km/h Schleppergespann in geschlossenen Ortschaften hingegen nicht, selbst wenn es nur 35 km/h fährt." Das Überladen hätte überdies gerade in nassen Jahren den Vorteil, dass die Straßen deutlich weniger verschmutzt werden.

Auf dem Feld sind immer drei Abfahrer jeweils mit 45 m3-Silotrailer unterwegs. „Die Entfernung zum Feldrand und zur Bunker-maus ist in der Regel kurz, so dass eigentlich zwei Abfahrgespanne auf dem Feld ausreichen würden. Das Problem ist jedoch, dass wir immer direkt überladen müssen und wenn kein Lkw bereit steht, muss der Häcksler warten. Deshalb setzen wir ein drittes Fahrzeug als Puffer ein", erklärt der Lohnunternehmer...

Den kompletten Bericht zur Überlademaus im Lohnunternehmen Bröcker lesen Sie in der LOHNUNTERNEHMEN 11-2012. Bestellen Sie hier eine kostenlose Leseprobe.