Video: Graslandtour 2015

Fast 1000 km per Achse quer durch Deutschland plus unzählige Kilometer durch die Einsatzfahrten bei den Lohnunternehmern in vier Bundesländern unter ganz unterschiedlichen Bedingungen – dazu die Unwägbarkeiten des Wetters: Das war die Graslandtour 2015.

Das Gespann der Graslandtour 2015.

Das Erntegespann war über drei Wochen lang auf dieser exklusiven Reise unterwegs und wurde von der Redaktion LOHNUNTERNEHMEN begleitet. Das Gespann sollte sich sowohl auf der anspruchsvollen Strecke als auch in der Erntekette der vier besuchten Lohnunternehmen beweisen. Insbesondere stand dabei die Eignung des neuen Deutz-Fahr 9340 TTV speziell für den LU-Einsatz im Vordergrund.

Der 9340 TTV wird von einem TTCD 7,8 l Deutz-Motor mit 7.755 cm3 Hubraum und einer maximalen Leistung von 247 kW beziehungsweise 336 PS angetrieben. Der Motor erfüllt die Tier 4 Final Vorgaben und verfügt über ein Tanksystem mit 600 l Diesel und 60 l AdBlue. Mit dem ZF Terramatic TMT 32–Getriebe ist eine Maximalgeschwindigkeit von 60 km/h bei 1.775 U/min möglich. Dies sorgt für Laufruhe und geringen Dieselverbrauch. Die neue Vorderachse mit abschaltbarer Federung ist für schwere Schub- und Zugarbeiten ausgelegt. Die Hydraulikpumpe des neuen Flaggschiffs liefert 210 l/min, kann bis zu acht proportionale Steuergeräte ansteuern und verfügt über einen integrierten Frontkraftheber. Der 9340 TTV hat ein Leergewicht von 12.000 kg und ein zulässiges Gesamtgewicht von 18.000 kg. Der Traktor wurde für die Graslandtour mit Reifen von BKT ausgestattet, an der Vorderachse mit Agrimax Force IF 650/65 R 34 und an der Hinterachse mit Agrimax Fortis in der Größe 710/75 R 42. Hinter dem Deutz-Fahr lief bei der Graslandtour der Krone ZX 550GD, der als Doppelzweckwagen ein Volumen von 53 m3 ins Rennen brachte.

Natürlich haben die Fahrer der jeweiligen Lohnunternehmen und zum Teil auch die Lohnunternehmer selbst das Lenkrad übernommen. Auf den folgenden Seiten lesen Sie, wie sich das Gespann in der Praxis geschlagen hat. Soviel vorweg: Die Bedingungen waren sehr unterschiedlich und jedes Lohnunternehmen hat seine spezielle Herausforderung, was die Schlepper- und Transporttechnik betrifft.

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