Video: Gülleausbringung im Mais bei LU Asendorf

Die Zeitfenster für die Gülleausbringung schmelzen politisch gewollt weiter zusammen. Immer mehr Gülle muss in kürzerer Zeit ausgebracht werden. Um zeitliche Entlastung zu schaffen, bringt LU Dirk Asendorf seit drei Jahren Gülle, Gärsubstrate und Klärschlamm zusätzlich in den stehenden Mais aus – mit wachsendem Erfolg.

 „Wenn dann das Wetter im Frühjahr nicht mitspielt, geraten wir sehr stark unter Druck. Sobald die Verhältnisse es zulassen, wollen alle Kunden gleichzeitig Gülle ausbringen", ist er überzeugt. Und genau hier sieht er für die Gülleausbringung in wachsende Bestände eine Zukunft: „Ich entzerre damit die kritische Zeit im Frühjahr etwas, in dem ich die Nährstoffe in der Wachstumsphase ab Mitte Mai ausbringe." Gute Erfahrungen hat er seit zwei Jahren mit der Gülleausbringung im stehenden Mais gesammelt. Sie beginnt, sobald die Pflanzen ca. 20 cm hoch sind. Dirk Asendorf möchte so früh wie möglich anfangen: „Wenn zu lange gewartet wird und wir dann in eine Schlechtwetterperiode geraten, kann es schlimmstenfalls passieren, dass wir gar keine Gülle mehr in den Mais fahren können, da die Pflanzen dann zu groß werden. Deshalb empfehle ich meinen Kunden, frühzeitig die Gülle in den Bestand zu fahren."

Keine Umrüstung der Reifen erforderlich
Da der Mais bei seinen Kunden in einem 75er Reihenabstand steht, muss das Güllefass nicht extra umbereift werden. Lediglich der Schlepper wurde auf eine Spur von 2,25 m umgerüstet. Das Tridem-Güllefass ist mit einer 650er Bereifung ausgestattet, somit sind auf jeder Seite bis zur Maisreihe ca. 5 cm Luft. „Der 650er Reifen hat sich bei uns in Verbindung mit einer Reifendruckregelanlage bewährt. Ich würde diese Dimension immer wieder kaufen", fasst der Unternehmer zusammen.

Den kompletten Bericht zum Lohnunternehmen Asendorf lesen Sie in der LOHNUNTERNEHMEN 12-2013. Bestellen Siehier eine kostenlose Leseprobe.