LU Trend-Report: Pflanzenschutz

In welche Richtung wachsen und investieren die Lohnunternehmer? Welche Techniken und verfahren laufen gut? Was wird mehr, was wird weniger? Das wollen wir wissen und befragen regelmäßig Leser von „Lohnunternehmen“ für den Trend-Report. Dieses Mal zum Thema Pflanzenschutz.

Dafür haben wir im Februar 100 Lohnunternehmen befragt, die 2012 in dieser Dienstleistung aktiv waren.

Ist-Zustand
In welchen Feldkulturen tun Sie dies (Mehrfachnennungen möglich)?

96 % der befragten Lohnunternehmer führen Pflanzenschutz im Mais durch.

Ausbringung
Eine gute Dienstleistung benötigt ein gutes Handwerkszeug. Die Selbstfahrer bleiben auch zukünftig auf dem Vormarsch. Die Betriebe wollen innerhalb der nächsten drei Jahre den Einsatz von Selbstfahrern noch weiter ausbauen. Die Verwendung von Anhängespritze und Anbauspritze wird Einschätzungen zufolge demnach weiter abnehmen.

Verbesserung der Schlagkraft
Pflanzenschutz kostet Zeit. Viel Zeit kostet Geld. Welche Methoden werden von den Lohnunternehmern eingesetzt, um die Schlagkraft zu erhöhen und wirtschaftlicher für den Kunden zu arbeiten?

Wachstumspotential
Fast jeder Lohnunternehmer rechnet mit einer mindestens stabil bleibenden Nachfrage nach Pflanzenschutz-Dienstleistungen. Jedes zweite Unternehmen erwartet sogar noch ein weiteres Wachstum.

Beratende Funktion
Die Lohnunternehmer werden zunehmend als Berater vom Kunden gesehen. Mehr als zwei Drittel der Betriebe kaufen bereits die Pflanzenschutzmittel für den Kunden ein.Nur ein Drittel der Landwirte tut dies noch selbst. Dieser Trend wird sich auch noch weiter fortsetzen: Jeder zweite Unternehmer geht davon aus, dass die beratende Funktion gegenüber dem Landwirt noch weiter zunehmen wird.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum LU Trend-Report? Dann erreichen Sie unsere Mitarbeiterin Victoria Neitzel per e-Mail: neitzel@beckmann-verlag.de oder Telefon: 05132/859172.