Premiere der Hortitechnica im November 2016

Vom 27. bis 30. November 2016 findet auf dem Messegelände in Stuttgart im Verbund mit der Intervitis Interfructa die Fachmesse Hortitechnica statt

„Damit wird es erstmals einen gemeinsamen Branchentreffpunkt und Marktplatz für das gesamte Angebot der Sonderkulturen geben“, erklärt Peter Grothues, Geschäftsführer der DLG Service GmbH in Frankfurt am Main vor der Presse in Stuttgart. „Vom Anbau bis zur Vermarktung werden hier Landwirte wie Winzer auf Anbieter neuester Technologien, Verfahren und Dienstleistungen für die Branche treffen. Das prozessübergreifende Angebot macht diese Veranstaltung damit einzigartig“, so Grothues.

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) widmet dem Thema „Smart Horticulture“ auf der Messe breiten Raum und richtet dazu ein Special ein. Hierbei wird, so Grothues, auf modernste Technik für den Anbau von Sonderkulturen und Gemüse im Freiland- und im Unterglasanbau eingegangen. Im Fokus stehen intelligente Lösungen aus den Bereichen Software und Elektronik, aber auch rein mechanische Weiterentwicklungen, die einen Nutzenzuwachs für den Anwender bringen. Wie wichtig heute der Einsatz modernster Technik ist, zeigt der DLG-Service-Geschäftsführer an zwei Beispielen auf: „Laut einer Rechnung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, reduzieren digitale Lenksysteme wie GPS die Arbeitszeit um bis zu zwölf Prozent und die notwendige Menge von Pflanzenschutzmitteln um bis zu zehn Prozent. Auch sichert der Einsatz eines modernen Bewässerungssystems den Obst- und Gemüseanbauern höhere Ernteerträge und spart durch den richtigen Einsatz auch noch Wasser.“
 

Peter Grothues, Geschäftsführer der DLG Service GmbH

Maschinenvorführungen zählen stets zu den Attraktionen einer Veranstaltung. Daher wird die DLG auf der Messe ihre auf den DLG-Feldtagen bewährte „Holperbahn“ für Pflanzenschutzgeräte aufbauen. Bei dieser Vorführung kann der Besucher sehr gut das Gestängeverhalten beim Überfahren von Hindernissen erkennen.

Ein Hortitechnica-Forum wird dem Special direkt und räumlich angegliedert. Hier stehen an allen Ausstellungstagen aktuelle, die Anbauer von Sonderkulturen und Gemüse besonders interessierenden Fragen auf dem Programm. Unter anderem geht es um die Themen Big Data, Energie- und Ressourceneffizienz, Bewässerung, Logistik und Qualitätsmanagement, Sensoren, moderner Pflanzenschutz sowie Robotik. „Mit Frau Dr. Mareile Zunker vom LTZ Augustenberg zum Thema ‚Biologische Pflanzenschutzverfahren im Obst- und Gemüsebau‘ und Frau Dr. Jana Zinkernagel von der Hochschule Geisenheim zum Thema ‚Bewässerung im Gemüsebau‘ konnten wir bereits namhafte Referentinnen gewinnen“, berichtet Grothues.

Internationales DLG-Netzwerk – Guter Besuch erwartet
Gemeinsam mit dem Netzwerk von aktuell neun Tochterunternehmen und strategischen Partnern in vielen Ländern der Welt will die DLG neue Aussteller und Besucherzielgruppen für die Intervitis Interfructa Hortitechnica gewinnen. Mit dem bisherigen Feedback zeigt sich Grothues sehr zufrieden: „Wir können ein großes Interesse aus zahlreichen Ländern an der Intervitis Interfructa Hortitechnica verzeichnen.“ Das Interesse reicht von China über Osteuropa und die Türkei bis nach Afrika und hier insbesondere aus Marokko und Ägypten. „Hier liegen uns bereits zahlreiche Anfragen für Gruppenreisen vor“, sagt der DLG-Service-Geschäftsführer, der auch Besucher aus dem Iran erwartet. „Denn der Iran zählt wieder zu unseren Interessenten“. Erwartet werden aus diesem Land insbesondere Fachleute, die sich über modernste Technik für den Sonderkulturbereich wie auch für den Obstbau informieren wollen.

Quelle: DLG