Carsten Erlemeyer: LU.WEB Mitarbeitertagebuch Eintrag Nr.1

„Ich bin wieder in meinem Revier“, meldet Carsten Erlemeyer, unser Tagebuchautor bei LU Hante inVelen, Kreis Borgen. Zurück aus dem Urlaub steht für ihn die Werkstatt auf dem Programm.

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HighlightsDer Januar ist ja noch jung. Die Weihnachtsfeier im letzten Monat gehörte klar zu den Highlights auf dem Betrieb. Sämtliche Helfer versammelten sich zu einem gemütlichen Abend in einer kleinen Partyhütte. Nach dem Rückblick übers Jahr mit allen Pannen und Schikanen, gab es  ein reichhaltiges Buffet mit viel Flora und Fauna aus heimischer Feldflur und Garten. Klar, es sprudelten auch heimisch Quellen.

AußenarbeitenDie Außenarbeiten hielten sich in Grenzen. Lediglich ein wenig Gülletransfer mussten wir mit unserem Zubringerfass erledigen. Sonst galt frühes Aufstehen nur für  meinen Kollegen Jan Velken, um den Parkplatz am Kaufpark von Eis und Schnee zu befreien. Unser Betrieb ist sonst nicht großartig im Winterdienst tätig. Mein Einsatzgebiet war also eher der Werkstattbereich. Lange wird das nicht mehr dauern.  Mitte Januar endet die Güllesperrfrist. Bei entsprechendem Wetter sind wir dann mit unserer Gülleflotte im Einsatz.

WerkstattLängst vor den ersten harten Frösten haben wir die Feldspritze winterfest gemacht. Sämtliche Schläuche und vor allem die Dreiwegehähne aus Kunststoff müssen absolut leer sein. Die Pumpe demontierte ich sofort mit, um sie zur Wartung in die Werkstatt zu stellen. Bevor wir anfangen eine Maschine zu waschen, werden die schwer zugänglichen Stellen freigelegt und nach dem Waschen die kompletten Bauteile sofort gewartet. Dieses Mal haben wir noch draußen gewaschen. Das macht bei Temperaturen um null Grad nicht richtig Spaß,  obwohl das Waschwasser ja warm ist. Zur nächsten Wasch- Saison wird unsere Halle mit Waschbereich wohl fertiggestellt sein.

Nachdem wir beim  JD 7350i Feldhäcksler das Häckselaggregat mit einem Satz neuer Messer eingesetzt haben, arbeite ich inzwischen weiter den Wartungsplan ab. Mein Ergebnis: allgemein befindet sich die Maschine in einem sehr guten Zustand. Nee, nee, ich habe da schon genau hingeguckt. Der Chef hatte mir mehrmals gezeigt, woran man auch an der stehenden Maschine Verschleiß oder mögliche Schäden findet. Nachdem auch der Turm wieder drauf war, konnte die Maschine zu den anderen in die Halle. Anschließend war der frisch gewaschenen Bergmann Shuttle 980S Kombiladewagen dran. Die Pickup hatten wir schon vorher abgebaut, so konnte ich bequem die 64 Zinken wechseln. Dabei habe ich gesehen, dass die Kurvenbahn der Pickup stark verschlissen ist. Die musste also ausgewechselt werden.  Anruf genügt, dann ist die auch schon auf dem Weg. Leider nicht auch gleich wieder dran. Für die nächsten Wochen stehen  noch einige Maschinen auf dem Wartungsplan. Und noch sind auch nicht alle Schlepper sauber.

TermineIm Januar stehen zwei Blockwochen Schule mit einigen Klausuren an.Ein wirklich guter Termin war die  DeLuTa Anfang Dezember. Mein erstes Mal. Münster ist nur ca.50km von uns entfernt, da konnten wir an beiden Tagen teilnehmen, ohne eine Übernachtung zu organisieren. Richtig gut fand ich die Fachgespräche mit den Herstellern. Man kann viel mehr fragen, diskutieren, weil es einfach viel entspannter zugeht. Natürlich waren meine Kollegen und ich  in einigen Vorträgen. Die Themen waren alle sehr interessant. Und vieles ist sehr praxisnahe und gut verständlich vorgetragen worden. Da hat man direkt auch was für zu Hause. Übrigens war die Party ein Knaller, auch wenn es etwas von einem katholischen Priesterseminar hatte, es fehlten nur die Klosterschülerinnen.

FreizeitNach der Weihnachtsfeier Mitte Dezember hatte ich erst einmal einige Tage Urlaub. Dann die Feiertage mit der ganzen Familie. Die Tage waren ruhig und es gab reichlich Gelegenheit alle ebenfalls angereisten Freunde zu treffen. Gemeinsam haben wir es  Silvester richtig krachen lassen - in jeder Hinsicht. Da war der Neujahrsempfang in der Therme schon beinahe notwendig.