Janina Kock: Großer grüner Mais

Der Mais wächst sehr gut im neuseeländischen Klima. Da es auf dem Betrieb nicht mehr viel zu tun gibt nutzt Janina Kock die Zeit, um das Land zu erkunden.
Janina Kock genießt die tolle Aussicht über Auckland.

Die letzten zwei Wochen meiner Arbeitszeit in Neuseeland sind jetzt schon vorbei und inzwischen ist es 2016. In meinen letzten beiden Wochen, Anfang Dezember, gab es nicht mehr so viel zu tun. Zwischendurch bin ich nochmal los zum Schwaden für die Rund- und Quaderballenpresse, aber meistens war man in der Werkstatt und hat repariert. Dafür hatten wir fast immer nach dem Abendbrot Feierabend und auch Wochenende war nichts los.                  

Zum Abschied gab es ein Barbecue mit allen Mitarbeitern und dann ging es für mich auf die große Reise durch Neuseeland.

Schwindelfrei? Der Sky Tower ist ein Aussichts- und Fernmeldeturm in Auckland. Mit seiner Höhe von 328 Metern ist er der höchste Fernsehturm der südlichen Hemisphäre.

Nach den zwei Wochen bin ich nochmal zum Betrieb gefahren, weil dieser auf meinem Weg lag. Dort war ich über Silvester und musste feststellen, dass es ziemlich ruhig in der Firma und nicht viel zu tun war. Ein bisschen wurden noch Ballen gefahren, aber ansonsten war man die meiste Zeit wieder in der Werkstatt.

Was mir jedoch aufgefallen ist, dass der Mais in den zwei Wochen Abwesenheit einen ordentlichen Schuss gemacht hat. Der erste Mais, der 10 Wochen alt war, hatte ca. 2,5 m und die zwei Wochen alte Nachsaat war schon einen halben Meter hoch. Das warme Klima und der Regen tun dem Mais hier echt gut und lassen ihn ordentlich grün im Gegensatz zu den Weiden aussehen.                             

Taumhaftes Wetter: während wir bei Eis und Schnee bibbern ist es Sommer in Neuseeland.

Jetzt geht es für mich weiter Richtung Süden und den Rest Neuseelands erkunden. Im Gegensatz zur Nordinsel gibt es im Süden nämlich „normale“ Betriebe mit Ställen, wo die Tiere das ganze Jahr über drin stehen. Das will ich mir gerne angucken, denn dort gibt es auch einige wenige Ställe mit 2.000 Kühen -  was ich mir arbeitstechnisch sehr anstrengend vorstelle. Mal gucken, wie das in der Realität ausschaut, wenn ich da bin.