10 Punkte für Image und Akzeptanz

LU-Einsatz mit Vernunft und Sachverstand - Der BLU hat zehn Punkte für Image und Akzeptanz veröffentlicht.

1. Runter vom Gas
Immer der Situation angepasst fahren

Innerhalb von Ortschaften oder an engen Stellen wird ein hohes Tempo mit Schleppern und Anhängern als besonders belastend empfunden. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h ist in solchen Situationen die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung der Akzeptanz. Unfallgefahren und laute Fahrgeräusche werden vermieden, das Herabwehen von Häckselgut unterbleibt, Bürger und Anlieger können sich besser auf die Bedingungen mit schweren Zugmaschinen einstellen. Andererseits wollen wir auf offenen Strecken nicht den Verkehr behindern. Wir fahren der jeweiligen Situation angepasst.
 
Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen!


 

2. Gute Mitarbeiter - gute Leistungen
Wir setzen auf versierte und erfahrene Mitarbeiter

Ob beim Verhalten im Straßenverkehr oder beim Einsatz auf den Feldern. Gute Arbeitsergebnisse lassen sich nur mit einer entsprechenden Qualifikation und Kompetenz der Mitarbeiter erreichen. Unsere Fahrer sind durch eine gute Ausbildung geschult. Sie beherrschen Ihre Maschinen und Schlepper. Unser Betrieb steht für Qualität und Leistung. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Fahrzeuge technisch in einem einwandfreien Zustand sind und den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Dank klarer betrieblicher Anweisungen können Sie ein entsprechendes Verhalten unserer Mitarbeiter erwarten.

Sie profitieren, wenn unsere Fahrer ihr Handwerk verstehen

 

3. Mehr Rücksicht auf gewichtsbeschränkten Straßen
30 km/h auf schmalen Straßen sind genug
Feldwege und Gemeindestraßen sind nicht immer für hohe Gewichte und Geschwindigkeiten von LKW, Schlepper oder vergleichbaren Fahrzeugen ausgelegt. Insbesondere während der Erntezeit im Herbst werden die Schleppergespanne der Lohnunternehmer oft als die Verursacher von Schäden gesehen. Unsere wertvollen Wege und Straßen wollen wir gemeinsam und dauerhaft nutzen. Wir schonen durch eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf höchstens 30 km/h und durch behutsames Fahren in den Kurven die Bankette und Straßenbelege.

Die Schonung unserer Wege und Straßen ist uns ein Anliegen!

4. Intelligente Verkehrsführung
Routen verkehrsgerecht und bürgerfreundlich planen

Wenn es eng wird auf den Straßen, sind Staus und Behinderungen die Folge. Für uns zählt nicht der kürzeste, sondern der beste Weg. Neuralgische Punkte wie Schulen, Kindergärten oder Spielplätze werden so weit wie möglich gemieden. Ebenso typische Verkehrsknotenpunkte im Berufsverkehr. Dort wo es geht, lässt sich durch eine Einbahnverkehrsführung die Anzahl der Fahrten halbieren. Der belastende Gegenverkehr wird vermieden. 

Wir lassen Ihnen so viel freie Fahrt wie möglich!
 

5. Ladungssicherung und Sauberkeit  
Dreck oder Futter gehören nicht auf die Straße

Wo gehobelt wird, fallen Späne. Wenn die Ernte bei schwierigen Wetterbedingungen geborgen werden muss, bleiben Straßenverschmutzungen nicht aus. Wir sorgen dafür, dass Gefahrenzonen gekennzeichnet und die Straßen umgehend gereinigt werden. Ihre Sicherheit steht bei uns an oberster Stelle. Aufgetürmtes Erntegut auf den Fahrzeugen wird vermieden oder mit geeigneten Abdeck-Systemen gesichert. Eine Verschmutzung an den Fahrzeugen oder anhaftendes Häckselgut werden vor der Fahrt entfernt.

Wir bringen die Ladung zum Kunden, nicht auf die Straße!

 

6. Sonntagsruhe beachten
Sonn- und Feiertagsarbeit nur noch in Ausnahmen

Angesichts der hohen Witterungsabhängigkeit gelten in der Landwirtschaft besondere Regeln für Ernte- und Bestellarbeiten an Sonn- und Feiertagen. Diese müssen oft in wenigen Tagen erledigt werden. Um Ihre Sonntagsruhe nicht unnötig zu stören, begrenzen wir diesen Freiraum freiwillig auf das Notwendigste. Relativ „unkritische“ Arbeiten wie Zuckerrüben fahren, Gülle ausbringen, Mais ernten, Dünger streuen oder vergleichbare Arbeiten werden nur noch in dringenden Fällen an Sonn-und Feiertagen erledigt. Des Weiteren bearbeiten wir vorrangig weiter entfernte Felder und versuchen, Transporte durch Ortschaften zu vermeiden.   

Ihr ruhiger Sonntag ist uns wichtig!


7. Nachtruhe einhalten
Keine Lärmbelästigung während der Nacht

Wer neben einer vielbefahrenen Straße oder neben Bahngleisen wohnt, ist genug vom Lärm geplagt. Auch wir können angesichts der Wetterabhängigkeit nicht immer auf Arbeitseinsätze zwischen 22.00 und 06.00 Uhr verzichten. Wir können aber dafür sorgen, dass Sie so wenig wie möglich gestört werden. Deshalb vermeiden wir Nachteinsätze in der Nähe von Wohnsiedlungen oder belastende Durchfahrten von Ortschaften. Auf offenen Strecken passen wir unsere Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. Eine besondere Rücksichtnahme gilt beim Bremsen und beim Anfahren. Wir passen die Geschwindigkeit der Situation an, reduzieren den Lärm und stören weniger die Anlieger.  

Ihr erholsamer Schlaf ist für uns Ehrensache!

 

8. Information ist das A und O
Wir sorgen dafür, dass Sie informiert sind

Bestell- und Erntearbeiten sind ein hektisches Geschäft. Häufig weiß man heute nicht, ob das Wetter am nächsten Tag die Arbeitserledigung zulässt oder nicht. Ist die Belieferung einer Biogasanlage mit vielen Transporten verbunden, werden wir Sie vorab über Umfang und Dauer informieren. Des Weiteren wollen wir Ihnen unsere typischen Arbeitsabläufe durch Praxisbeispiele hautnah zeigen. Wir wollen Sie besser über das Geschehen auf den Feldern und über die Abläufe in  unserem Betrieb aufklären. 

Gegenseitiges Verständnis sorgt für ein gutes Miteinander!

 

9. Auf die Technik kommt es
Moderne Maschinen bieten große Vorteile
Erntemaschinen, Kalkstreuer, Ausbringgeräte für Wirtschaftsdünger erzeugen je nach Windrichtung Staub, Lärm und Gerüche. Unsere modernen Spezialmaschinen bringen die Gülle umweltschonend aus oder schlitzen diese direkt in den Boden. Im Vergleich zu früher sind die Geräte so schlagkräftig, dass fast jede Arbeit in wenigen Stunden erledigt werden kann. Breite Niederdruck-Reifen mit Druckluftregelanlagen sorgen selbst bei den größten Maschinen für einen äußerst geringen Bodendruck. Zur Vermeidung einer Staub- oder Geruchsbelastung achten wir auf die „richtige“ Windrichtung.

Sie profitieren von unserer schlagkräftigen Technik!


10. Daten, Fakten, Leistungen
Groß und schwer ist keineswegs nachteilig

Bei großen Maschinen werden große Gewichte vermutet. Werden diese über spezielle Niederdruckreifen und über eine große Aufstandsfläche verteilt, ist die Belastung pro Quadratzentimeter viel geringer als bei älteren Maschinen. Kein Landwirt würde die großen Fahrzeuge auf seinem Acker dulden, wenn diese die Bodenstruktur schädigen. Ein weiterer Vorteil ist die Effizienz der Technik. Angesichts der hohen Energiekosten ist für uns ein niedriger Dieselverbrauch elementar. Die Verbrauchswerte konnten trotz stark verschärfter Abgasnormen in den letzten 30 Jahren mehr als halbiert werden. Zum Wohle der Umwelt.

Moderne Maschinen sparen Energie und schonen die Umwelt