Autonom auf den Acker

Auf der Agritechnica gab es einiges an autonom agierender Landtechnik zu sehen. Was davon wird in naher Zukunft auf unseren Flächen zu sehen sein?

Selbstfahrende Geräteträger wie der AgXeed, die Konzeptstudie Combined Powers von Krone und Lemken, der „Karl" von Kuhn oder die autonom fahrenden Traktoren von Claas, John Deere oder Kubota; auf der Agritechnica 2023 gab es einiges an autonom agierender Landtechnik zu sehen. Vieles davon befindet sich noch in der Entwicklungsphase, andere Feldroboter wie der Farmdroid FD 20 sind bereits bei Landwirten im Praxiseinsatz. Ziel dieser Technik ist es, Landwirtschaft nachhaltiger und effizienter zu gestalten.  

Die Philosophien der Hersteller sind unterschiedlich. Während die einen konsequent auf fahrerlose Konzepte setzen und auf Fahrerhäuser bewusst verzichten, präferieren andere Hersteller die Autonomisierung vorhandener Technik. Daran wird sich vorerst auch nichts ändern. Beide Konzepte haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile und in den jeweiligen Einsatzbereichen auch ihre Berechtigung.  
Aber nicht nur bei den ziehenden Einheiten wird mit Hochdruck an einer Autonomisierung gearbeitet. Auch bei der gezogenen Landtechnik gibt es einige Ansätze, die die Feldarbeit ohne menschliches Eingreifen ermöglichen soll. Ein Beispiel dafür ist das AutoTill-System von Amazone, ein Mulchgrubber, der sich automatisch einstellt und überwacht. 

Fotos: Keppler

Es gibt also viele spannende Ansätze, die fahrerlose Zukunft auf den Äckern technisch aussehen könnte. Doch mit der Technik allein ist es nicht getan. Die gesetzlichen Vorgaben für den Einsatz autonom fahrender Landmaschinen müssen angepasst und konkretisiert werden. Hier ist insbesondere das Haftungsrecht zu nennen.  
Eine weitere Grundvoraussetzung für den Betrieb autonomer Landmaschinen sind zuverlässige und leistungsfähige Mobilfunk-Netze. Das aktuelle 5G-Netzkarte Deutschlands weist gerade in ländlich geprägten Regionen immer noch viele weiße Flecken auf.  
Wir berichten in der Ausgabe 3/2023 der Zeitschrift LOHNUNTERNEHMEN ausführlich über den aktuellen Stand autonomer Landtechnik und stellen verschiedene Konzepte und Studien vor. 

Stephan Keppler,
Redaktion LOHNUNTERNEHMEN

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