Von Sachsen-Anhalt ins Rhein-Main-Gebiet
Älterer Beitrag
Dieser Beitrag ist bereits vor mehreren Jahren erschienen und enthält möglicherweise nicht optimal dargestellte oder veraltete Inhalte.
Am 15. April 2014 um 5 Uhr morgens starte unsere Fachexkursion von Magdeburg nach Mannheim. Nach anstrengenden 5 Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel - das John-Deere-Werk. Unsere Werksführung begann mit einem Vortrag über die 177-jährige Unternehmensgeschichte und im Anschluss stärkten wir uns in der hauseigenen Kantine. Danach brachen wir zu der eigentlichen Führung im Werk auf und sahen uns dort die verschiedenen Stationen der Fertigung an:
- Zahnradfertigung
- Getriebemontage
- Bearbeitungszentren
- Endmontage
Nach der Führung legten wir einen kurzen Zwischenstopp im John-Deere eigenen Museum ein, denn dort stellt John Deere einen Abriss der gefertigten Modelle vom Lanz Bulldog bis zu frühen John-Deere-Modellen dar. Großes Interesse rief ein ca. 100-jähriger Lanz Landbau-Motor Typ LCM mit für damalige Zeiten fantastischen 80 PS hervor. Das riesige eiserne Gefährt wurde zu Bodenfräsarbeiten eingesetzt. Im Forum konnten wir dann die aktuellen Modelle in Augenschein nehmen und beendeten unsere Werksbesichtigung. Am späten Nachmittag bezogen wir dann Quartier in einer Jugendherberge im Herzen von Worms mit direktem Blick auf den Dom. Der erste Tag neigte sich bei einem gemütlichen Abendessen dem Ende zu. Ein paar „Hartgesottene" erkundeten anschließend noch das nächtliche Worms.
Fortbildung im Pflanzenschutz
Am nächsten Tag, dem 16. April 2014 starteten wir nach reichhaltigem Frühstück in Richtung Limburgerhof. Dort besuchten wir das Agrarzentrum der BASF. Bei einem Vortrag wurde uns die aufwendige und kostspielige Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln erklärt. Im Anschluss führte uns ein Mitarbeiter über das 40 ha große Areal und zeigte uns verschiedene Abteilung der Entwicklung und Forschung, unter anderem die hauseigene Beizstation, das Analyselabor und die Gewächshausanlagen. In diesem Zusammenhang gilt unser besonderer Dank Herrn Roßberger sowie Herrn Eichelbaum von der BASF in Sachsen-Anhalt, die die Organisation dieses Besuches übernahmen - Vielen Dank!
Technikmuseum SpeyerAm Mittag fuhren wir nach Speyer in eines der größten Technik-Museen Deutschlands. Dort erwarteten uns technische Highlights zu Lande, zu Wasser und aus der Luft. Besonderes Augenmerk rief eine Boeing 747 hervor. Ebenso faszinierend wie die russische Raumfähre Buran und die Antonov AN-22, waren ein begehbares U-Boot, Dampflokomotiven und sehr viele Oldtimer. Zurück in Worms ließen wir uns es nicht nehmen, in einer urigen Gaststätte am Rhein den Tag ausklingen zu lassen.
Am letzten Tag, dem 17. April 2014 fuhren wir nach Groß-Umstadt in das DLG-Testzentrum (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft). Das Zentrum ist der Maßstab für die geprüfte Agrartechnik und Betriebsmittel und führender Prüf- und Zertifizierungsdienstleister für unabhängige Technik-Tests in der Landwirtschaft. Uns wurden die Prüfstände, sowie der noch im Bau befindliche Traktoren-Prüfstand gezeigt. Gegen Abend erreichten wir dann nach drei interessanten, erlebnisreichen, aber auch anstrengenden Tagen mit vielen neuen Impressionen Sachsen-Anhalt. Eine gelungene, mehrtägige Fachexkursion ging zu Ende und sie wird nicht in Vergessenheit geraten.
Abschließend gilt unser Dank dem Reiseveranstalter „Hader & Winter" aus Leipzig sowie unseren Ausbildungsbetrieben, die uns materiell und ideell bei diesem Projekt unterstützten - ebenso vielen, vielen Dank.
Florian Nieter, Christian Plötz und der Rest der FAS 11