März 2001: Kaj Petersen, Reparatur-Spezialist

Reparturen und Werkstatt - für den Dänen Kaj Petersen das Salz in der Lohnunternehmersuppe.

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Ein Xerion mit Güllefass und 8 m-Injektor. "GreenTrans" steht auf dem 21,3 qm Fass. Schon mal gehört, die Marke? Bestimmt nicht, denn das ist Marke Petersen Eigenbau. Speziell gebaut für seine Kunden und den Xerion.
Warum hat Kaj Petersen sein eigenes Güllefass gebaut? Weil er nur so Schlagkraft und Einhaltung der Vorschriften hinbekommt. In Dänemark dürfen pro Achse maximal 9to gemessen werden. 2 Achsen hinten,_der Kugelkopf-Aufleger schiebt bis zu 10 to auf den Xerion ab (zwischen dessen Achsen) - besser geht es kaum.
Um so etwas umsetzen zu können, braucht Petersen eine schlagkräftige Werkstatt. Diese 400 qm sind die Heimat eines Meisters mit Lehrling. Und fast alle 12 Mitarbeiter können bei Bedarf auch mit Aushelfen.
Auf dem Bild arbeitet der Meister an einem defekten Kundenmotor.
Eine riesige Werkstatt-Kapazität. Zu viel nur für Reparaturen. Bei Petersen werden alte Maschinen aufgearbeitet oder auch ausgeschlachtet. Spezialität des Dänen_ist aber der Einbau von Fremdmotoren vor allem in seine Lieblingsmake "Ford".
Mit solchen Umbauten schafft Kaj Petersen richtig neue Modelle. So wie diesen Ford 8930: die Kombination eines Ford-Schleppers mit einem New Holland Motor. Jeder Hersteller trug zwei Zahlen bei und schon war der 8930 geboren.