Manfred Hartinger: Aprilwetter

Unser neuer Tagebuchautor Manfred Hartinger ist FAS Azubi bei LU Huber in Bayern. Er zieht ein positives Fazit aus dem Saisonstart: Die Kunden konnten zufriedengestellt werden- trotz des unberechenbaren Wetters.
Unser neuer Tagebuchautor Manfred Hartinger.

Über den Autor
Servus!
Mein Name ist Manfred Hartinger, ich bin 24 Jahre alt und mache gerade eine Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice, welche ich im Juli 2016 beenden werde. Mein Ausbildungsbetrieb, das Lohnunternehmen Alfons Huber, liegt im oberbayrischen Halsbach und beschäftigt 12 Mitarbeiter und ca. 45 Aushilfen.

Winterdienst und Werkstatt
Der Anfang des Jahres ist immer eine Mischung aus Winterdienst und Werkstatt, wobei sich aufgrund des milden Winters der Winterdienst in Grenzen gehalten hat. Es blieb auch mal Zeit für Freizeit und Urlaub, um für das kommende Jahr noch einmal Kraft tanken und zwischendrin auch abschalten zu können.
Den Großteil unserer Arbeitszeit haben wir in der Werkstatt verbracht und Häcksler, Güllefässer, Ladewagen, die Maisdrille usw. wieder auf Vordermann gebracht, um zuverlässig und perfekt in die Saison zu starten, die uns dann auch gleich mit voller Wucht packte.

Schule
 Auch die Berufsschule kam in diesem Frühjahr nicht zu kurz. Unsere Lehrer versuchten den Blockplan so zu erstellen, dass die Schulwochen nicht mit Saisonspitzen zusammenfallen.

FAS12 Berufsschule Triesdorf mit Lehrer Markus Steinbauer.

Außenarbeiten
Angefangen mit paar einzelnen Einsätzen beim Güllefahren, wurde sehr schnell klar, dass das Wetter uns einen Streich spielen wird. Es war alles dabei: Regen/Sonne/Schnee... und das alles Mitte/ Ende April. Somit verschob sich die Güllesaison nach hinten und das Gras wuchs und wuchs. Es kam wie es kommen musste: alle Arbeiten waren gleichzeitig fällig. Dann ging es los: Gülle, Mais drillen, Gras mähen, Häckseln, Ladewagen, Silo walzen, Kalk streuen, diverse Kommunalarbeiten und eine Baustelle betreuen. Wie man sich vorstellen kann, konnten wir unsere Maschinen in dieser Zeit voll auslasten und auch wir Mitarbeiter konnten uns über mangelnde Arbeit oder eine schlchte Auftragslage nicht beklagen. Wir ziehen aus dem ersten Ansturm eine positive Bilanz: Wir konnten unsere Kunden durchaus zufrieden stellen, hatten keine größeren Reperaturen und alle Maschinen laufen nach wie vor zuverlässig. So wie sich das jeder Lohnunternehmer wünscht.