Erfolgreich mit Rundballen
Von Kempten geht es über die Bundesstraße grob Richtung Bodensee. Auf ungefähr halber Strecke befindet sich der beschauliche Ort Weitnau in einem Tal zwischen Hauchenberg und Sonneneck. Grüne Wiesen ziehen sich die Hänge hinauf und lassen einen erahnen, dass ein gewisses fahrerisches Geschick sowie Mut erforderlich ist, um hier mit Landtechnik zu arbeiten. Einer, der diese Eigenschaften in sich vereint, ist Lohnunternehmer Philippe Albrecht.
„Seit 25 Jahren bin ich Lohnunternehmer. Damals bin ich mit Krone-Technik in die Selbstständigkeit gestartet und bin der Marke immer treu geblieben. Unser Schwerpunkt war das Rundballenpressen und das ist bis heute so geblieben. Mit dem Unterschied, dass wir damals 500 Heuballen in einem Schnitt geerntet haben – heute hingegen sind es über 1.000 an einem Nachmittag, wenn es sein muss.“
Philippe Albrecht hat einen Einsatzradius von ca. 20 km. Durch die unterschiedlichen Höhenlagen ziehen sich die einzelnen Grasschnitte in die Länge. In der Regel fährt er mit seinen Pressen eine Runde pro Schnitt, startet im Tal und arbeitet sich dann nach oben in die höheren Lagen vor.
„Sind die letzten Flächen am Berg geerntet, geht es im Tal mit dem nächsten Schnitt weiter. So schaffen wir es überhaupt nur, unserer Pressen so gut auszulasten“, ist er überzeugt. Die Erntesaison läuft von April bis in den November.
Seit 2021 Prototypentest
Bei der neuen Presswickelkombination CombiPack HDP, die Krone auf der Agritechnica 2025 vorgestellt hat, war es so, dass er bereits 2021 einen der ersten Prototypen einsetzen konnte. „Das ist natürlich klasse – so früh mit der Technik zu arbeiten, die erst Jahre später in den Verkauf geht. Natürlich läuft zu diesem Zeitpunkt der Entwicklung noch nicht alles einwandfrei. Aber am Ende der ersten Saison war die Performance der Maschine schon richtig gut und ich bin ziemlich flott damit gefahren. Das Grundkonzept hat schon mal gepasst, auch wenn natürlich in den darauffolgenden Jahren noch vieles angepasst wurde“, blickt er zurück und ergänzt: „Das ist im Entwicklungsprozess ganz normal und Stück für Stück wird die Maschine optimiert sowie Schwachstellen abgebaut.“
Kompletter Artikel
In der März-Ausgabe unserer Fachzeitschrift LOHNUNTERNEHMEN können Sie den kompletten Artikel über LU Albrecht lesen.
Björn Anders Lützen, Redaktion LOHNUNTERNEHMEN