Heimische Hülsenfrüchte

Gezielte Öffentlichkeitsarbeit für Hülsenfrüchte ist ein Weg, den Absatz dieser Produkte auch in Deutschland weiter anzukurbeln.

Weltweit machten tausende Institutionen am internationalen Tag der Hülsenfrüchte (10. Februar) auf die positiven Eigenschaften von Erbsen, Bohnen und Co aufmerksam. So auch das Demonstrationsnetzwerk Erbse/Bohne, das einen Aktionstag Hülsenfrüchte initiiert hat – in Kooperation mit 18 Mensen der Studierendenwerke in Münster, Dresden, Karlsruhe, Soest und Greifswald. Ziel war es, mehr heimische Hülsenfrüchte auf den Teller zu bringen.

Die interessante Rezeptauswahl fand bei den Studenten viel Zuspruch. Ein Großteil der in Deutschland konsumierten Hülsenfrüchte wird allerdings importiert. Derzeit liegt der Anbau von Hülsenfrüchten in Deutschland – trotz steigender Tendenz – nur bei knapp zwei Prozent der Ackerfläche. Potenzial gäbe es für zehn Prozent. Warum? Das Wissen über den Anbau ist verloren gegangen, weil Kulturen wie Weizen, Mais und Raps immer mehr in den Fokus gerückt sind. Und die Landwirte brauchen einen sicheren Absatzmarkt, der sich aber eben erst langsam entwickelt.

Weitere Informationen: www.demoneterbo.agrarpraxisforschung.de