Silomaiskampagne 2014

Für die Ausgabe 10-2014 hat die Redaktion LOHNUNTERNEHMEN bei fünf Lohnunternehmern verteilt in Deutschland nachgefragt, was sie von der Maiskampagne 2014 erwarten. Jetzt haben wir nachgehakt, wie die Ernte tatsächlich abgelaufen ist und welche Erträge sie gebracht hat.

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Heiner Plein-Kosman vom Lohnunternehmen HPK ist zufrieden mit der Maisernte in diesem Jahr. „Es lief alles sehr ruhig ab, denn wir hatten kaum Schäden und das Wetter war gut.“ Das beständige Wetter war ein Hauptgrund für die gute Ernte, denn so konnten die Flächen im Westen von Nordrhein-Westfalen zügig bearbeitet werden. Die Erträge schätze Heiner Plein-Kosmann vor der Ernte noch auf 55 – 60 t/ha, doch wie er sagt, wurde er eines besseren belehrt. Teilweise fuhr das Lohnunternehmen Erträge bis 65 t/ha ein. „Wir haben unsere Preise zur Maisernte erhöht. Glücklicherweise hatten wir keinerlei Probleme, das bei unseren Kunden durchzusetzen.“

Nicht immer läuft alles rund in der Ernte – bei LU Bramberger sorgte ein Fremdkörper für einen kapitalen Schaden am Häcklser.

Sebastian Tyroller vom Lohnunternehmen Bramberger berichtet ebenfalls über eine gute Ernte in diesem Jahr. Etwa drei Wochen – bis Mitte Oktober – war er mit der Maisernte im südlichen Bayern beschäftigt. Es gab keine größeren Schäden und die Tonnenleistung lag bei durchschnittlichen 50 t/ha. Auf einigen Standorten lag der Ertrag sogar bei 65 – 70 t/ha. „Wir sind zufrieden mit dem Ertrag. Selbst Mais auf eher trockenen Standorten wuchs und hat um die 50 t/ha gebracht“, berichtet Sebastian Tyroller. Das Wetter hat ebenfalls mitgespielt. Nach einer durchwachsenen ersten Woche, war das Wetter optimal. „Ärgerlich sind natürlich Fremdkörper wie Metalldrähte im Mais. Zunächst ist alles gut gegangen, doch am Ende hat es einen unserer Häcksler erwischt. Wir rechnen mit etwa 25.000 € Schaden und hoffen nun natürlich, dass die Summe durch die Versicherung beglichen wird.“


„Wir sind mit der Maisernte durch“, erklärte Maik Manthey. „Wir haben bis in die erste Oktoberwoche Silomais gehäckselt. Danach war das Lieschkolbenschrot bis Mitte Oktober dran.“ Mit den Erträgen auf den Standorten in Brandenburg ist Lohnunternehmer Manthey zufrieden, denn es einzelne Schläge brachten Erträge bis zu 60 t. Die Ertragsspanne reichte von 30 – 55 t/ha. „Bis auf den normalen Verschleiß am Häcksler hatten wir keine Probleme.“

In der zweiten Oktoberhälfte befindet sich das Lohnunternehmer Pommer aus Schorndorf im Endspurt. Die Tonnenerträge waren in diesem Jahr durchweg besser als in den letzten Jahren, sodass Wolfgang Pommer zufrieden ist. „Das Wetter hat weitgehend mitgespielt. Wir hatten an vier Tagen Regen, sodass wir nicht fahren konnten. Ansonsten waren wir aber jeden Tag draußen.“ Serverprobleme haben in den ersten drei Tagen zu Problemen mit dem Flottenmanagement geführt. Nachdem dieses Problem gelöst wurde, verlief die Maisernte in diesem Jahr reibungslos.

Erschienen in der LOHNUNTERNEHMEN November 2014

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