Video: LU Grimm - Festmistausbringung

Ausbringung von Festmist ist eine klassische Dienstleistung von Lohnunternehmen. Die Anforderungen an die Präzision der Festmistausbringung wächst.
Lohnunternehmer Jürgen Grimm legt großen Wert auf Zuverlässigkeit.

Jürgen Grimm ist sich sicher, dass die Nachfrage für die Festmistausbringung weiter steigen wird. Grund dafür seien weitere Verschärfungen der Düngeverordnung sowie wachsende Anforderungen in Sachen Tierwohl. Vor allem Letzteres trüge dazu bei, dass verstärkt Stroh in den Ställen eingesetzt werde. Und das Stroh müsse schließlich anschließend wieder auf die Felder. Natürlich müsse der Wirtschaftsdünger so ausgebracht werden, dass die enthaltenden Nährstoffe von dem Pflanzen möglichst gut aufgenommen werden können.

Auch mit Blick auf die zur Verfügung stehenden Fenster für die Ausbringung von Festmist dürfte sich in den kommenden Jahren einiges ändern. Schon jetzt zeichnen sich ein deutlicher Trend zu einer Ausbringung im Frühjahr ab. Sollte sich dieser Trend verstärken, wäre das ein weiterer Grund, in zusätzliche Technik zu investieren.

Ausgefeilte Logistikkonzepte, wie sie in der Güllelogistik häufig genutzt werden und wie sie auch das Lohnunternehmen Grimm im Südosten von Schleswig-Holstein anbietet, sind in der Festmistausbringung derzeit noch die Ausnahme. Aber auch das könnte sich mit wachsenden Festmistanteilen ändern.

„In der Regel sorgt der Landwirt für den Transport des Festmist auf die Fläche“, sagt Jürgen Grimm. Da es hier kaum zeitlichen Druck gäbe, lassen sich die Transportarbeiten in arbeitsärmere Zeiten legen. Mit den Mengen steige aber auch der Druck zur Ausbringung, allein schon, weil die zur Verfügung stehenden Lagerkapazitäten vielfach eng bemessen sind.

Für das Beladen des Streuers nutzen die Angestellten von LU Grimm das eingangs erwähnte CAT-Teleskopgerät mit seiner großvolumigen Schaufel. Mit der lassen sich knapp 2m/2 pro Hub auf den Streuer, so dass sich der zeitliche Aufwand für die Beladung in überschaubaren Grenzen hält. In der Regel übernimmt der Streuerfahrer das Beladen des Anhängers selbst. „Dank der großen Schaufel, der intuitiven Bedienung und der Wendigkeit der Maschine geht das Beladen des Streuers flott von der Hand“, sagt Marcel Wollmer.

Stark genutztes Gespann: Die Ausbringung von Festmist gehört zu den „Bestsellern" im Dienstleistungsangebot von LU Grimm.

Gründung im Zonenrandgebiet

Der gelernte Landwirt arbeitet seit zwei Jahren für LU Grimm. Qualifizierte Mitarbeiter:innen zu finden, wird für den Lohnunternehmer jedoch zunehmend zu einem Problem. Grund dafür ist die Nähe zur Metropolregion Hamburg. Die locke zum einen mit attraktiven Arbeitsplätzen in der Industrie sowie der Hafenwirtschaft, zum anderen sei das Lohnniveau dort deutlich höher als in anderen Regionen.

Jürgen Grimm hat sein Lohnunternehmen bereits 1988 aus dem landwirtschaftlichen Betrieb heraus gegründet. Der Hof der Familie Grimm lag seiner Zeit am Ende der westlichen Welt in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen DDR-Grenze. „Damals war es für uns nicht so einfach, da wir unsere landwirtschaftlichen Dienstleistungen in Richtung Osten nicht anbieten konnten."

Das änderte sich nach Öffnung der Grenzen. Jetzt war die Nähe zu den neuen Kunden ein Vorteil, der das damals noch junge Lohnunternehmen schnell hat wachsen lassen. Heute beschäftigt das Lohnunternehmen acht Festangestellte sowie 12 Aushilfskräfte. Zusätzlich zum Lohnunternehmen bewirtschaftet Jürgen Grimm nach wie vor den landwirtschaftlichen Betrieb, der rund 120ha bewirtschaftet.

Mit seinem Lohnunternehmen hat sich Jürgen Grimm in der Region im südöstlichen Schleswig-Holstein durch sein hohes Qualitätsniveau zahlreiche Stammkunden erarbeitet. Nicht zuletzt auch durch seine hohen Qualitätsansprüche bei der Ausbringung von Festmist.

Stephan Keppler, Redaktion LOHNUNTERNEHMEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in LOHNUNTERNEHMEN-Ausgabe 12/20.

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