Wann gibt's mal wieder richtig Sommer(-regen)?!

Nichts liegt in diesem Sommer so in aller Munde wie die Trockenheit auf den Feldern. In vielen Regionen Deutschlands sind in enorme Ernteeinbußen zu verzeichnen. Die Redaktion LOHNUNTERNEHMEN hat einen Pressespiegel für Sie zusammengestellt.

"Die Lage auf vielen Feldern ist dramatisch." schreiben die Westfälischen Nachrichten. Die Trockenheit treffe auch die in der Region stark vertretenen Tiermastbetriebe. Neben der Angst vor Ertragseinbußen herrsche in den Wäldern des Landes Waldbrandgefahr.

Die "kläglichste Ernte seit 20 Jahren" befürchten die niedersächsischen Landwirte laut NDR. Das dritte schlechte Jahr in Folge und rund eine Million Tonnen weniger Getreide als im Vorjahr bringe das Jahr 2018, so Landvolkpräsident Albert Schulte zu NDR 1 Niedersachsen.

Einen nahezu "dramatischen Kampf um die Getreideernte" beschreibt auch die Bergedorfer Zeitung. Bereits im Juni habe man in Schleswig-Hostein mit dem Drusch der Gerste begonnen, berichtet ein Landwirt aus Hohenhorn, der so etwas in 45 Jahren Berufstätigkeit noch nicht erlebt habe. "Brandgefährlich" gehe es zudem zu, schreiben die Kieler Nachrichten, denn Steinchen am Drescher schlagen Funken und verursachen Feuergefahr auf dem Acker, beschreibt Eckardt Clausen, Geschäftsführer der Betriebsgemeinschaft Agrarservice Eckernförder Bucht, der Presse.

"Viel früher als sonst" habe die Getreideernte 2018 auch in Unterfranken begonnen, denn auch hier in Süddeutschland habe es mittlerweile seit Wochen nicht mehr geregnet, schreibt der Bayrische Rundfunk. Eine Winzerin klagt, bei ihr in den Weinbergen um Retzbach und Zellingen habe es seit April keinen Tropfen geregnet. Einen anderen Tonus schlägt jedoch die Süddeutsche Zeitung an: "Landwirte im Glück" heißt es in der Titelzeile. In Bayern nämlich sei die Landwirtschaft durch eine fast konstant feucht-warme Witterung seit Mai diesen Jahres vergleichsweise "gut weggekommen". Auf das Land gesehen, rechne man daher mit einer nur leicht unterdurchschnittlichen Getreideernte.

Im Kampf gegen Feldbrände sei man auch in Sachsen. Bereits mehrere Hektar Felder seien durch Feuer vernichtet worden, schreibt der MDR.  Auch hier seien es die Erntemaschinen, die die Feuer verursachen. Laut MDR mussten die Feuerwehren seit Anfang Juli allein im Landkreis Nordsachsen zu 54 Feldbränden ausrücken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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