Düngung

LU Blunk: Der Druck bei Gülle steigt

– Gülleausbringung und -logistik gehören mit weit über 1 Mio. m³ jährlich zu den wichtigsten Arbeitsfeldern der Blunk-Gruppe. Doch die neue Düngeverordnung bringt weitreichende Veränderungen. Wir haben nachgefragt, wie sich das Lohnunternehmen darauf einstellt.

Keine Düngung bei ungünstigen Bodenverhältnissen

– Am 01. Februar endete die Sperrfrist für N-haltige Düngemittel, so dass bei günstigen Bodenverhältnissen ab diesem Datum Grünland, Ackergras, sowie Wintergetreide und Winterraps mit Stickstoff versorgt werden können. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen gibt dazu Hinweise.

Lagerung von Gülle, Jauche und Gärrückständen

– Bei niedersächsischen Betrieben kann es durch geringe Befahrbarkeit auf landwirtschaftichen Flächen zu einer akuten Notfallsituation bei der Lagerung von Gülle kommen. Das zuständige Ministerium gibt Empfehlungen in einem solchen Fall.

Ausnahmegenehmigung für Ausbringung

– Für Düngemittel mit weniger als 2% TS kann für den Winter 2017/2018 laut Landwirtschaftskammer Niedersachsen eine Aufhebung der Ausbringungssperrfrist beantragt werden. Diese ist mit entsprechenden Einschränkungen und Auflagen verbunden und kann kurzfristig beantragt werden.

LU Wetzel: Mit Champost gewachsen

– Die Ausbringung und der Vertrieb von Champost gehören zum Kerngeschäft des jungen Lohnunternehmers Karlheinz Wetzel aus Mannheim. Er bewegt sich dabei in einer Nische, die aber durchaus Potenzial hat.

LU Kühl: Gülleverschlauchung

– In der Maiausgabe der Zeitschrift LOHNUNTERNEHMEN behandelten wir in einem "Live dabei" das Thema Gülleverschlauchung bei LU Kühl in Groß-Offenseth. Einige Impressionen finden Sie in unserer Bildergalerie.

LU Olberding: Phosphat reduzieren

– Auch das Thema Düngung spielt eine wichtige Rolle auf der Agritechnica. Passend dazu möchten wir Ihnen das Lohnunternehmen Olberding aus Mühlen in Niedersachsen vorstellen, das in diesem Jahr erstmalig das Maislegen mit Mikrogranulat als Dienstleistung angeboten hat.

LU Aue: Nachbarschaftshilfe mal anders

– LU Heinrich Aue aus Harsum (Niedersachsen) hat während des Hochwassers ausgeholfen. Dafür nutzte er seine Pumpstation von Vogelsang, um Keller und Ackerflächen zu entwässern.

LU Ihorst: Ganzjährig auf Achse

– 300 Tage pro Jahr, im Umkreis von 120 km, mit 18 Transport- und Ausbringeinheiten, Arbeit in zwei Schichten und zwei Ländern - das Fahren von Gärsubstraten und Gülle ist eindeutig das Kerngeschäft von Lohnunternehmer Paul Ihorst. Wir haben den ungewöhnlichen Betrieb besucht.

GüKG – Bisherige Rechtsauslegung bleibt vorerst bestehen

– Für alle von Lohnunternehmen durchgeführten Beförderungen ist eine Erlaubnis für den gewerblichen Güterverkehr erforderlich. Die Frist zur Erlangung der Erlaubnis ist um ein Jahr verlängert worden und endet nun erst am 31. Mai 2018.

Neue Klärschlammverordnung

– Der Bundestag hat die Neuordnung der Klärschlammverwertung verabschiedet. Während für die Maßnahmen zur Phosphorrückgewinnung Übergangsfristen von 12 bzw. 15 Jahren vorgesehen sind, gelten viele Regelungen bereits ab Verkündung im Bundesgesetzblatt, voraussichtlich ab Herbst dieses Jahres.

August 2017: LU Scholz

– Bei der Strangwickeltechnik werden Rundballen in Schläuchen gewickelt. Dies soll Zeit und Geld sparen. LU Frank Scholz setzt solch ein System ein.

Juli 2017: LU Lütge

– LU Lütge bringt organischen Flüssig-dünger per Güllefass mit einem 30-m- und 15-m-Gestänge in der gleichen Fahrspur aus. Das macht neugierig!

LU Barth: Alles aus einer Hand

– Bodenbearbeitung, Saat, Düngung, Pflanzenschutz und Ernte bis hin zur Lieferung des Getreides frei Hof. Das alles bietet Agrarservice Barth & Sohn den Kunden komplett an – mit wachsendem Erfolg.

Gülletechnik: Investitionen geplant

– Nachdem die neue Düngeverordnung endlich auf der Zielgeraden angekommen zu sein scheint, haben wir Lohnunternehmer befragt, ob und wie sie ihre Investitionen in Gülletechnik anpassen. Hier das Ergebnis.

Triesdorfer Gülletag

– Am 18. Mai findet in Triesdorf ein Thementag zu Gülle- und Gärrestausbringung mit Bezug auf die neue Düngeverordnung statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 €.