Reportage des Monats

Regelmäßig stellen wir Lohnunternehmen, die wir bei unseren Dienstreisen besucht haben, in unserer Reportage des Monats vor!

Oktober 2015: LU Simon und Bosslet

– Starkholz- und Problemfällungen, Einsatz von Kran, Winde und Kletterern, Erstellung von Kataster und Baumkontrolle aber auch Grünflächen- und Knickpflege ― das Unternehmen Simon und Bosslet ist breit aufgestellt und doch hoch spezialisiert. Bei unserem Besuch im Februar gaben uns Heike Bosslet und ihr Sohn Jörg Bosslet einen Überblick über die Dienstleistungen und den Maschinenpark.

September 2015: LU Westhoff

– „Ich bin hier irgendwo zwischen Pröttlin und Neu-Pinnow in der Prignitz. Ich mulche hier seit Wochen Maisstoppeln und vier weitere Wochen werde ich wohl noch hier sein“, erzählt Markus Westhoff am Telefon und lädt uns ein vorbeizukommen. Gesagt, getan… Die Redaktion Lohnunternehmen hat ihn in Brandenburg besucht.

August 2015: LU Koch

– Mehr Ertrag und Qualität vom Grünland, das ist eine notwendige Folge aus dem Wegfall der Milchquote. Milchviehbetriebe können hier Futterkosten sparen, indem sie die Grünlandpflege professionalisieren und intensivieren. Ein junger Unternehmer aus Niedersachsen schlägt mit seiner Dienstleistung in genau diese Kerbe.

Juli 2015: LU Heitmann

– Seit 2009 besteht das Lohnunternehmen von Dominik Heitmann. Wichtige Standbeine sind für ihn die Gülleausbringung und Häckseltransporte. Er setzt dabei auf gesundes Wachstum und die Zusammenarbeit mit Berufskollegen. 2010 hat er außerdem in schlagkräftige Pflanzenschutztechnik investiert.

Juni 2015: LU de Buhr

– Dienstleistungen im Bausektor gehören auch für Lohnunternehmen zu einem wachsenden Aufgabenfeld. Zu den Spezialisten auf diesem Gebiet gehört sicher der Betrieb von Heinz de Buhr im ostfriesischen Firrel bei Leer. Die Redaktion hat sich vor Ort umgesehen.

Mai 2015: LU Christen

– „Ich führe nicht einfach Aufträge aus. Bevor ich losfahre, habe ich in der Regel den Kunden zuvor eingehend beraten“, sagt Lohnunternehmer Werner Christen aus der Ostschweiz. Die pflanzenbauliche Beratung der Kunden wird bei ihm groß geschrieben und ist ein Kernpunkt des Unternehmenserfolges.

April 2015: LU Asendorf

– Die Zeitfenster für die Gülleausbringung schmelzen zusammen. Immer mehr Gülle muss in kürzerer Zeit ausgebracht werden. Um zeitliche Entlastung zu schaffen, bringt LU Dirk Asendorf seit drei Jahren Gülle, Gärsubstrate und Klärschlamm zusätzlich in den stehenden Mais aus – mit wachsendem Erfolg.

März: LU Püschel

– Pflanzenschutz in Kartoffeln erfordert eine hohe Aufmerksamkeit und schnelle Reaktionen vom Anwender. Ist erst einmal die Krautfäule in den Beständen auf-getreten, kann es innerhalb kurzer Zeit zu hohen Ernteausfällen kommen. Carsten Püschel ist einer der Lohnunternehmer, der sich auf dieses Geschäft spezialisiert hat.

Februar 2015: LU Müller

– „So vielseitig wie ein Schweizer Offiziersmesser“, so bewirbt die schwedische Firma Huddig ihr Flaggschiff, den Spezialschlepper 1260. Tatsächlich lässt sich kaum sagen, als was das der knallrote Knick-Lenker bezeichnet werden soll, der seit November 2012 für die Agrar- und Biomasse Service Mittelhessen GmbH im Einsatz ist.

Januar 2015: LU Schmiemann

– Ein Betriebszweig mit ganz klar steigender Nachfrage ist für Lohnunternehmer Klaus Schmiemann aus Altenberge der Transport landwirtschaftlicher Güter.

Dezember 2014: LU Frahm

– „Lohnunternehmer können auch Freunde sein“, erzählte mir Lorenz Frahm. Hört sich an, als gäbe es das nicht allzu oft. Er ist Lohnunternehmer und arbeitet mit einem 40 km entfernten Kollegen seit nunmehr 10 Jahren stressfrei zusammen, obwohl sie gleiche Dienstleistungen anbieten.

November 2014: LU Bröcker

– Das Lohnunternehmen Bröcker setzt auf eine Palandt Bunkermaus zum Überladen von Mais ein. Wo die Vorteile dieser Technik liegen und warum das Lohnunternehmen in der ersten Saison „Lehrgeld“ zahlen musste, hat die Redaktion LOHNUNTERNEHMEN bei einem Vorort-Termin erfahren.

Oktober 2014: LU Heinrich Busse

– Eine der Spezialitäten von Lohnunternehmer Heinrich Busse im niedersächsischen Hankensbüttel ist das Kartoffellegen. Mit drei vierreihigen Maschinen ist sein Team unterwegs. Seit drei Jahren bietet er mit Erfolg das Pflanzen und Häufeln in einem Arbeitsgang an. In diesem Jahr erstmalig das Legen und Düngen in einem Arbeitsgang. Wir waren beim ersten Einsatz dabei.

September 2014: LU Neemann

– Traktoren mit Häckselwagen oder Güllefässern durchqueren in kurzem Zeitrhythmus Dörfer, bringen Anwohner zunehmend in Rage und lösen Ängste aus. „Der Lkw hat diesen Makel eher nicht“, meint Karl Heinz Neemann.

August 2014: LU Uwe Gottdang

– Das kleine Saarland mit seiner exponierten Lage im Dreiländereck Deutschland - Frankreich - Luxemburg lässt sich mit anderen deutschen Agrarregionen kaum vergleichen. Besondere Bedingungen erfordern besondere Typen, wie den Lohnunternehmer Uwe Gottdang.

Juli 2014: LU Vitali s.n.c.

– Auf den Feldern Italiens fruchtbarer Poebene reifen traditionell Weizen, Körnermais und Reis heran. Doch die Fläche der angebauten Biomasse steigt, denn dank günstiger Einspeisevergütungen boomt die Biogasbranche in Italien. Die Redaktion Lohnunternehmen war zwei Tage in Norditalien unterwegs.

Juni 2014: LU Zander

– Der 23-jährige Stefan Zander, Inhaber des Agrarunternehmens Weißandt-Gölzau im gleichnamigen sachsen-anhaltinischen Ort bei Halle/Saale, setzt die Quaderballenpresse Claas Quadrant 3300 RC mit Special Cut ein, die neben der Kurzschnitteinrichtung auch noch über einen Krassort Vorbauhäcksler verfügt.

Mai 2014: LU Wälchli

– „Heute bin ich mit einer Packenpresse im Heu“, erzählt uns Martin Wälchli. Für den Mai eigentlich nicht ungewöhnlich. Aber er presst das Heu heute nicht auf Grasland unter freiem Himmel, sondern unter Dach. Das geht schon früh morgens und auch bei feuchtem Wetter. Ein Traum – oder?

April 2014: LU Mäser

– Norbert Mäser ist Landwirt, Lohnunternehmer und Landhändler in einer Person. Er baut auf eigenen Flächen an und kann diese Praxiserfahrung an seine Kunden weitergeben. Immer wieder gibt es schwierige Getreidejahre, doch der Lohnunternehmer hält an seiner Fugizid-Strategie fest.

März 2014: LU Helmcke

– Zur Logistik für Biogasanlagen gehört nicht nur die Erntekette, sondern auch der Gülle- und Gärsubstrat-Transfer. Hier wie da steht oft nur die Kostenminimierung im Fokus. Aber billig ist nicht immer günstig. Ausschlaggebend sollte der Gesamtnutzen für den Kunden sein, meint Ulrich Helmcke aus Tolstefanz. Er setzt dabei zunehmend auf Unterfußdüngung und hat uns sein Konzept erläutert.